Gotthold Ephraim Lessing: Ernst und Falk. Gespräche für Freymäurer, (1778c). Hrsg. von der Projektgruppe ‚Lessing digital. Eingriffsorientierte Edition‘, S. 8; lessing-digital.hab.de/exist/apps/ediarum.lessing-digital.web/dramen/EF_DR_UBW_I85247_1778c/view/default?page=p-8, abgerufen am 13.05.2026.

Edierte Textvarianten:

  • 1778a
  • 1778a-HS
  • 1778b
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Bereitstellende Institution:
Universitätsbibliothek Wien, Wien
Signatur: I-85247

Hände:

  • H2: Bibliothekarische Annotationen mit Bleistift (kleinere Schriftstärke)
  • H3: Bibliothekarische Annotationen mit Bleistift (größere Schriftstärke)
  • H1: Kurrentschrift in schwarzer Tinte

Weitere Exemplare von 1778c:

    Drucklegung: unautorisiert
    Erscheinungsjahr laut Druck: 1781
    Erscheinungsort laut Druck: Wolfenbüttel

    Druckbeschreibung:

    Im Todesjahr von Lessing erschien eine ,Zweite Auflage‘ von Ernst und Falk, „die dem Text von 1778a entsprach [und] wiederum mit dem angeblichen Verlagsort Wolfenbüttel“ (B 10, S. 700). Die vorliegende Transkription hat diesen Druck zugrunde, er liegt im Oktavformat in einer Zusammenbindung mit dem Fortsetzungsdruck von 1780 (in der Variante des Doppeldrucks ,b‘) an der Universitätsbibliothek Wien vor (EF_DR_UBW_I85247_1780c). In den Metadaten ist wiederum Dieterich als Göttinger Verleger vermerkt.

    Die vermutlich von Dieterich besorgte Zweite Auflage hat den Erstdruck (1778a) zur Grundlage, nimmt jedoch Korrekturen anhand des Vergleichs mit der handschriftlichen Druckvorlage (MS) vor. Diese finden sich gegenüber dem Erstdruck u.a. auf S. 23 („Der alle andere Antriebe“), übereinstimmend mit LM 13, S. 346, FN 3 („andere [Hs. und 1781]“); auf S. 38 („zusammenhält“ ohne Leerzeichen); auf S. 42 („Jede andre Glückseligkeit des Staats“) wie LM 13, S. 352, FN 1; auf S. 87 („in deine Speculation“ vgl. LM 13, S. 366, FN 2); in der ,Nachricht‘ („Gesprächs, mit welchem“ vgl. LM 13, S. 368, FN2); des Weiteren sind – entsprechend der bei ,D‘/,d‘ kaum zu unterscheidenden Anfangsbuchstaben in der Handschrift – einige Groß- zu Kleinschreibungen verändert (so z.B. auf S. 71 „Komm! Dort“ zu „Komm! dort“).

    8
    Frage entſtehen; warum man nit laͤngſt,
    ſo deutli mit der Sprae herausgegan
    gen
    ſey?

    Auf dieſe Frage waͤre vielerley zu ant
    worten
    . Do wird man ſwerli eine
    andere Frage finden, die mit ihr mehr
    Aehnlikeit habe, als die: warum in dem
    Chriſtenthume die ſyſtematiſen Lehrbuͤ
    er
    ſo ſpaͤt entſtanden nd? warum es
    ſo viele und gute Chriſten gegeben hat,
    die ihren Glauben auf eine verſtaͤndlie
    Art weder angeben konnten, no wolten?

    Au waͤre dieſes im Chriſtenthume no
    immer zu fruͤh geſehen, indem der Glau
    be
    ſelbſt vieeit wenig dabey gewonnen:
    wenn  Chriſten nur nit haͤtten einfal
    len
    laen, ihn auf eine ganz widernnige
    Art angeben zu woen.

    Man mae hiervon die Anwendung
    ſelbſt.

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