Die Gespräche IV und V von Lessings Ernst und
Falk Fortsetzungsdruck 1780. Die vorliegende
Transkription hat den mit großer Wahrscheinlichkeit von Adolph
Freiherr von Knigge (s. B 10, S. 701) herausgegebenen
Fortsetzungsdruck (1780, Gespräche IV und IV, 61 Seiten) in der
für das 18. Jahrhundert typischen Frakturschrift (mit
Hervorhebungen in Antiqua und der gotischen Schriftart
,Schwabacher‘) zur Grundlage. In der c-Variante liegt er in
einer Zusammenbindung mit der Zweiten Auflage von 1781 (vgl.
1778c, Gespräche I-III, 93 Seiten) an der Universitätsbibliothek
Wien vor (EF_DR_UBW_I85247_1778c), welche in
Vergleichung der Druckvorlage für den Erstdruck geringfügige
Konjekturen an den ersten drei Gesprächen vornahm. An Lessings
Verfasserschaft für die Gespräche IV und V besteht kein Zweifel,
wiewohl der vorliegende Fortsetzungsdruck durch Eingriffe des
Herausgebers kontaminiert ist (z.B. durch Hinzufügung einer an
den Erstdruck angelehnten ,Vorrede eines Dritten‘ und durch
Asteriske, die Freimaurernamen bzw. -Begriffe verschlüsseln).
Zur Wahl der Textgrundlage und Diskussion der Autorisation s.
die editorische Dokumentation.
Der im Oktavformat zusammen mit der Zweiten Auflage des Erstdrucks von
1781 gebundene Fortsetzungsdruck weist in der Titelei keinen expliziten
Verfasser- bzw. Herausgebernamen auf. Charakteristisch für den
vorliegenden Fortsetzungsdruck ist, dass er dem Doppeldruck folgt mit
entsprechenden b-Varianten auf S. 12 („Wie kann
ich anders?“), S. 27 („Eine Cassa haben“), S. 28
(„Wenn das in der Länge gut geht!“), S. 41 („Und was für ein Locke?“), S. 52 („Wo bleibst Du?“), mehrmalige Schreibung von „Londen“ (auf S. 54ff.) sowie S. 60 („Die Sonne
gehet unter“).