1721
1792

Anmerkung

    „[1. Karl I., seit 1735 Herzog von B.-Lüneburg, 1713-1780, war nicht Freimaurer, hatte aber Kenntnis vom Freimaurertum […] und zeigte sich den Freimaurern jederzeit geneigt. Er berief 1770 Lessing an die Wolfenbütteler Bibliothek.] 2. Ferdinand, Herzog von B.-Lüneburg-Wolfenbüttel, Bruder des Vorigen, 1721-1792. Schwager Friedrichs des Großen, unter dem er den Siebenjährigen Krieg mitmachte. Er wurde in dessen Loge 1740 aufgenommen, 1770 englischer Provinzial-Großmeister für das Herzogtum B. 1771 trat er dem System der Strikten Observanz bei und wurde 1772 auf dem Konvent von Kohlo Großmeister aller schottischen Logen, Magnus Superior Ordinis per Germaniam inf. Er erkannte dann den Zerfall des v. Hundschen Templersystems und berief für 1782 den Konvent zu Wilhelmsbad (vgl. ,Bode‘) ein, wo das System den Todesstoß erhielt. Später (1783) trat er dem Illuminatenorden bei[.] Er war der typische Grandseigneur seiner Zeit, wohltätig, betriebsam, aber auch jeder Neuerung auf dem Gebiet des Ordenswesens ohne weiteres zugänglich.“ Aus: „Braunschweig, Fürstenhaus“ in Internationales Freimaurerlexikon, S. 829.

Verweise

Fundstellen in der Lesefassung (basierend auf den a-Varianten):

Vorwort (1778a):
„Herzog“
Vorwort (1778a):
„Durchlaucht“

Fundstellen in den Paralipomena:

Keine Fundstellen vorhanden.

Forschungsbibliographie:

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