Heinrich VI.
1421
1471
Anmerkung
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„Freimaurerverhör Heinrichs VI., auch Locke-Manuskript und
Leland-Manuskript, angeblich alte, in Wirklichkeit gefälschte
Handschrift, Freimaurerkatechismus, der den von Anderson und Preston zum
Freimaurer gestempelten englischen König Heinrich
VI. (der in Wahrheit die Baugilden unterdrückte) zum
Verfasser haben sollte. John Leland, * (?), + 1552, Kaplan und
,King's Antiquary‘ Heinrichs VIII., wurde
die Überlieferung des Dokuments zugeschrieben, das den Titel trug:
,Certayne questyons with answeres to the same, concernynge the
mystery of maconrye; wryttene by the Hande of Kynge Henrye the
Sixthe of the Name and faithfullye copyed by me Johan Leylande
Antiquarius, by the Commaunde of His Highnesse (Henry VIII.).‘ In
die Öffentlichkeit gelangte die ursprünglich als wahre Sensation
angesehene Schrift zuerst 1753 im ,Gentleman's Magazine‘ unter der
Marke eines Abdrucks eines angeblich 1748 in Frankfurt am Main
erschienenen Neudrucks, einbegleitet - und das war eine weitere
Fälschung - mit einem Schreiben des ,Entdeckers‘ John Locke von 1696, indem dieser die Echtheit
gleichsam bestätigte. Diese wurde anfangs blind geglaubt. Noch Krause nahm das Dokument als ,das älteste
Fragestück über den Ursprung, die Wesenheit und die Bestimmung der
Freimaurerschaft‘ in seine ,Drei Kunsturkunden‘ auf, trotzdem sie
schon Lessing als ,Staub, und nichts als
Staub!‘ [vgl. S. 40f., 1780 in dieser Edition, erg. VTW] bezeichnet hatte.“
Aus:
„Freimaurerverhör Heinrich VI.“ in
Internationales Freimaurerlexikon, S. 315.
Verweise
Fundstellen in der Lesefassung (basierend auf den a-Varianten):
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Gespräch V: „Heinrich dem sechsten“ |
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Gespräch V: „Heinrich der Sechste“ |
Fundstellen in den Paralipomena:
Keine Fundstellen vorhanden.