Tischloge
„Tischloge“ in Internationales
Freimaurerlexikon, S. 840:
„früher Bezeichnung für Tafelloge, Brudermahl.“
Hier zudem als Anspielung und Überleitung auf die von Lessing im
letzten, Fünften Gespräch eingebrachte These zur Herleitung der
freimaurerischen Ursprungslegende im Sinne einer ,Tischgesellschaft‘ zu
verstehen (Stichwort ,mase‘). Vgl.
„Tafellogen“ in Internationales
Freimaurerlexikon, S. 827:
„Vor der Erwerbung eigener Logenhäuser fanden die ursprünglichen
freimaurerischen Arbeiten an der Tafel einer Taverne statt. Der Tisch
war der Mittelpunkt, um den sich die Loge versammelte und die während
der Arbeit im Ritual vorgeschriebenen Gesundheiten ausbrachte. […] Es
sind die abgeänderten Vorstellungen des gemeinsamen Opfergenusses, aus
dem sich die Blutsbrüderschaft ableitet. In den christlichen Systemen,
ebenso im Liebeshmahl des Rosenkreuzergrades, spielen hier auch religiös
gefärbte Gedankengänge hinein. Das Mahl wird zur Opferhandlung, zur
mystischen Vereinigung (daher unio mystica). Die T. wird nach einem
bestimmten Ritual in voller freimaurerischer Bekleidung abgehalten. Die
Gesundheiten (Toaste) sind vorgeschrieben. Das Ausbringen vollzieht sich
in symbolischer Form und wird durch Salven […]
bekräftigt. […] Die T. wird ritualmäßig eröffnet und geschlossen. […] T.
schließen sich gewähnlich Aufnahmearbeiten an oder werden an besonderen
Festtagen der Loge (Johannisfest, Stiftungsfest, patriotische Gedenktage
usw.) abgehalten. [...]“
Fundstellen in der Lesefassung (basierend auf den a-Varianten):
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Gespräch IV: „Tische“ |
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Gespräch V: „Tisch“ |
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Gespräch V: „Tisch“ |
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Gespräch V: „Tische“ |
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Gespräch V: „Tisch“ |
Fundstellen in den Paralipomena:
Keine Fundstellen vorhanden.