Novize
S. B 10, S. 774:
„Neulinge: Die neu Aufgenommenen, gelegentlich in Anspielung an
christliche Orden auch als ,Novizen‘ bezeichnet.“
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„Novize, im Illuminatenorden“ in Internationales Freimaurerlexikon, S. 615: „Novize, im Illuminatenorden unterste Stufe, Vorbereitungs- oder Pflanzschule. Der N. betätigte sich in der Hauptsache an sich selbst. Von den Ordensmitgliedern stand nur sein Bürge mit ihm in Verbindung. Er mußte in förmlichen Exerzitien über die höchsten Ordensziele - sittliche Vervollkommnung und Glück der Menschheit - nachdenken, unbedingten Gehorsam und Unterordnung aller persönlichen Wünsche und Ansichten unter jene der Oberen geloben. Am Ende jedes Monats trat der N. auf dem Wege der ,Quibus licet‘ mit dem Orden in unsichtbare Verbindung, versiegelte Briefe, die Berichte über den einführenden Oberen darstellten, der wiederum in gleicher Weise seinen Schützling zu beschreiben hatte. In weiteren Formularen mußte der N. auch seine eigene Person und alles, was ihn betraf, aufs genaueste analysieren. Monatlich mindestens einmal hatte er eine schriftliche Arbeit abzuliefern, die die geistigen Fortschritte aufweisen sollte, die er in der Obhut des Ordens gemacht hatte[.]“ ,
„Novize in der Strikten Observanz“ in Internationales Freimaurerlexikon, S. 615: „V. Grad, unterster des Inneren Ordens, stellte die Prüfungsstufe für die künftigen Ritter dar. [...] Bei der Aufnahme in den Novizengrad sprach der Postulant seinen Wunsch vor dem Priester kniend aus, in gleicher Weise erhielt er die Ordensbekleidung. Dem Wunsch wurde durch Segnung und Überreichung der Abzeichen willfahrt. Sodann erhielt der Eingekleidete eine brennende Kerze, wobei ihm der Novizenname erteilt wurde. Die Unterzeichnung eines Reverses bildete den Schluß der Aufnahme.“
„Novize, im Illuminatenorden“ in Internationales Freimaurerlexikon, S. 615: „Novize, im Illuminatenorden unterste Stufe, Vorbereitungs- oder Pflanzschule. Der N. betätigte sich in der Hauptsache an sich selbst. Von den Ordensmitgliedern stand nur sein Bürge mit ihm in Verbindung. Er mußte in förmlichen Exerzitien über die höchsten Ordensziele - sittliche Vervollkommnung und Glück der Menschheit - nachdenken, unbedingten Gehorsam und Unterordnung aller persönlichen Wünsche und Ansichten unter jene der Oberen geloben. Am Ende jedes Monats trat der N. auf dem Wege der ,Quibus licet‘ mit dem Orden in unsichtbare Verbindung, versiegelte Briefe, die Berichte über den einführenden Oberen darstellten, der wiederum in gleicher Weise seinen Schützling zu beschreiben hatte. In weiteren Formularen mußte der N. auch seine eigene Person und alles, was ihn betraf, aufs genaueste analysieren. Monatlich mindestens einmal hatte er eine schriftliche Arbeit abzuliefern, die die geistigen Fortschritte aufweisen sollte, die er in der Obhut des Ordens gemacht hatte[.]“ ,
„Novize in der Strikten Observanz“ in Internationales Freimaurerlexikon, S. 615: „V. Grad, unterster des Inneren Ordens, stellte die Prüfungsstufe für die künftigen Ritter dar. [...] Bei der Aufnahme in den Novizengrad sprach der Postulant seinen Wunsch vor dem Priester kniend aus, in gleicher Weise erhielt er die Ordensbekleidung. Dem Wunsch wurde durch Segnung und Überreichung der Abzeichen willfahrt. Sodann erhielt der Eingekleidete eine brennende Kerze, wobei ihm der Novizenname erteilt wurde. Die Unterzeichnung eines Reverses bildete den Schluß der Aufnahme.“
Fundstellen in der Lesefassung (basierend auf den a-Varianten):
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Gespräch IV: „Neulinge“ |
Fundstellen in den Paralipomena:
Keine Fundstellen vorhanden.