„Licht“ in Internationales Freimaurerlexikon, S. 513-514: „als Symbol, spielt in der Freimaurerei eine bedeutsame Rolle. Der Suchende wandert aus dem Dunkel dem L. zu. Er wird aufgenommen, indem ihm das L. erteilt wird. Die Loge wird eingeweiht, indem das L. eingebracht wird (Lichteinbringung). Die Eröffnung der Loge wird durch Entzünden der Lichter, ihr Schluß durch Verlöschen angedeutet. Die arbeitende Loge ist ,erleuchtet‘. Die drei Großen Lichter, Winkelmaß, Zirkel und Buch, liegen auf dem Altar, die drei Kleinen Lichter brennen auf den Säulen der Weisheit, Schönheit und Stärke, sie stellen vor den Meister vom Stuhl und die beiden Aufseher, oder Meister vom Stuhl, Mond und Sonne. Als Lichter bezeichnet man auch die führenden Beamten der Loge[.]“ Während das Anzünden von ,Licht‘ also auf eine freimaurerische Ritualpraxis anspielt, kann es im übertragenen Sinn auch auf die Werte der Aufklärung bezogen werden und markiert es im Zusammenhang der Sonnen- und Flammenmetaphorik einen Kontrast (zum revolutionären Gedankengut freimaurerischer Strömungen), vgl. „Aufgang der Sonne".

Fundstellen in der Lesefassung (basierend auf den a-Varianten):

Vorrede (1780a):
„Licht“
Gespräch V:
„Lichter“
Gespräch V:
„Lichter“
Gespräch V:
„Lichter“
Gespräch V:
„Licht“

Fundstellen in den Paralipomena:

Keine Fundstellen vorhanden.

Forschungsbibliographie:

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