Geschichtstheorien der Freimaurerei
„Geschichtstheorien der
Freimaurerei“ in Internationales Freimaurerlexikon,
S. 344-346:
„Die freimaurerische Geschichte ist durch knapp drei Jahrhunderte
gut dokumentiert, zu ihrer Entstehungs- und Vorgeschichte dienen
verschiedenartige Geschichtstheorien, die so weit auseinandergehen,
daß ihre Vertreter sich wiederholt in heftigen literarischen Fehden
gegenüberstanden. Dies vor allem auch deshalb, weil teilweise
Entstehungstheorien auch Lehrarten beeinflußten. Die wesentlichsten
G. sind: 1. Die Bauhüttenüberlieferung [...] 2. Die Akademien [...]
3. Die Deisten [...] 4. Die Rosenkreuzer [...] 5. Die Kabbala [...]
6. Die Ritterlegende [...] 7. Die Mysterienbünde [...] 8. Die
deutsche Entstehung [...]. (S.344-345)“
Lessings literarischer Ansatz in Ernst und
Falk, insbesondere seine im Fünften
Gespräch entwickelte These zum Ursprung der Freimaurerei spielt auf
die Bauhüttenüberlieferung und die Ritterlegende an, setzt ihnen jedoch eine
sprachhistorische Erklärung über die ,Tischgesellschaften‘ entgegen. Eine
Anspielung auf die kabbalistische Tradition kann zudem in der Figur des Falk
erkannt werden.
Fundstellen in der Lesefassung (basierend auf den a-Varianten):
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Gespräch V: „Geschichte“ |
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Gespräch V: „Geschichte“ |
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Gespräch V: „Geschichte“ |
Fundstellen in den Paralipomena:
Keine Fundstellen vorhanden.